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Amalie Zephyrine

 

Verlobungsportrait der späteren Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-
Sigmaringen, um 1782 (Vorlage: Fürstlich Hohenzollernsche Sammlungen
Sigmaringen)
Lesung aus der Lebensgeschichte
von Fürstin Amalie Zephyrine wird wiederholt
Nachdem etliche Interessenten bei der ersten Lesung aus der Lebensgeschichte von
Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen keinen Platz gefunden
hatten, wird die Veranstaltung am kommenden Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19.30
Uhr, im Teehaus Inzigkofen wiederholt. In der Reihe „Sigmaringen liest“ lesen Doris
Astrid Muth und Edwin Ernst Weber ein weiteres Mal spannende und bewegende
Passagen aus der 2015 in der Edition Isele erschienen Edition der
autobiographischen Lebensgeschichte der wohl bekanntesten Frau Hohenzollerns.
Aus dem 402 Seiten starken, zweisprachig im französischen Original und deutscher
Übersetzung veröffentlichten Werk werden in der kommentierten Lesung spannende
Kostproben aus dem Leben der Fürstin vorgestellt: ihre spektakuläre Flucht 1785 aus
Sigmaringen, die Hinrichtung ihres Bruders unter der jakobinischen
Schreckensherrschaft 1794 in Paris und ihre Rückkehr nach Hohenzollern 1808.
Auch die Passagen zu Inzigkofen, wo sich die Fürstin 1811 in dem zu einem
Schlösschen aufgehübschten ehemaligen Kloster-Amtshaus niederlässt, werden
vorgestellt. Der Eintritt zu der vom Bildungswerk Inzigkofen getragenen
Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen. Die Lesung findet an authentischem
Ort statt, ist das Teehaus doch vor 200 Jahren als Wachlokal neben dem Inzigkofer
Schlösschen von Amalie Zephyrine entstanden.

 Eine ganz enge Kiste im Ried

Diesmal, der Titel lässt es erahnen, spielt die Handlung des neuen Buches von Michael Boenke hauptsächlich in Riedhagen und dem nahen Pfrunger Ried. Abgesehen von ein, zwei kurzen Ausflügen in die Metropolen des Landkreises. Im Dorf mit der vermutlich höchsten Rate an Tötungsdelikten im weiten Umkreis gibt es wieder eineTote, einen Folgetoten und das ist noch nicht das Ende. Von Beginn an ist Boenle einer der Hauptverdächtigen und wird mit jeder weiteren Leiche noch ein bisschen hauptverdächtiger, solange, bis er nur noch den einen Ausweg sieht, im Ried unterzutauchen und mithilfe seiner Cäci den Fall aus dem Untergrund zu lösen. Mit einer Mischung aus Pech, Unvermögen und Dummheit reitet sich der selbsternannte Hobbyermittler immer tiefer in den Sumpf. Boenkes Alter Ego (von ein paar unwesentlichen Äußerlichkeiten abgesehen) scheint am Ende, aber sein Schöpfer lässt ihn nicht im Stich.

Michael Boenke
Versumpft
ersch. März 2017
Vorbestellung möglich
ISBN 978-3-8392-2083-2    282 S.    15.- €
 
 

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Gebt mir sechs Zeilen von der Hand des ehrlichsten Mannes, so werde ich etwas finden, um ihn an den Galgen zu bringen.

Armand Jean du Plessis Richelieu

 

 

 

 

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